"Ich bin teil von körperlicher Vielfalt!"

Robert Lüdtke, in der queeren Community Robi genannt, arbeitet bei einer LSBTIQA+*-Organisation und ist inter*. Sein aktuelles Pronomen ist er. Robi setzt sich für die Belange von intergeschlechtlichen Menschen ein.

DevelopMind: Am 26. Oktober organisierst du mit einigen anderen inter* Aktivist*innen  und Organisationen eine Kundgebung zum Thema „Intergeschlechtlichkeit“ vor dem  Bundestag. Kannst du kurz erzählen, wie es dazu kam und wie diese Idee entstanden ist?

 

Robi: Der 26. Oktober ist der „Intersex Awareness Day“. An diesem Tag soll weltweit auf Intergeschlechtlichkeit aufmerksam gemacht werden, um ein Bewusstsein für diverse Körperlichkeiten zu schaffen und auf die rechtliche und gesellschaftliche Situation intergeschlechtlicher Menschen hinzuweisen. Dieser Tag findet jährlich statt und daraus entstand die Idee, auch an diesem Tag eine Kundgebung anzumelden. Dabei bekomme ich Unterstützung von zwei Organisationen: TransInterQueer e.V. und Voices4 Berlin, einer queeren Aktivist*innengruppe, die für LSBTIQA+* Rechte kämpfen.

Foto: Robert (Robi) Lüdtke

Der Intersex-Awareness-Day findet am 26. Oktober statt, weil sich am 26. Oktober 1996 zum ersten Mal Inter*-Aktivist*innen in Boston gemeinsam öffentlich auf der Straße vor einem medizinischen Kongress von Kinderchirurgen versammelten. Die Aktivist*innen kritisierten die medizinischen Praktiken und uneingewilligten geschlechtsverändernden Operationen an intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen. Das war die erste Politisierung von und für Inter*-Personen. 2003 wurde dieser Tag dann von der US-amerikanischen Inter*-Aktivistin Betsy Driver als „Intersex-Awareness Day“ ins Leben gerufen. Seither wird dieser Tag weltweilt von Inter*-Organisationen begangen. 

Wir veranstalten die Kundgebung vor dem Bundestag, da die aktuelle Bundesregierung die Abschaffung von zwangsmedizinischen Eingriffen - also erzwungene hormonelle Behandlungen und geschlechtsverändernde Operationen an Inter*-Kindern und Jugendlichen – im Koalitionsvertrag der aktuellen Legislaturperiode festgehalten hat. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass dieses Ziel auch tatsächlich bis zur nächsten Bundestagswahl im September 2021 erreicht wird. Es gibt verschiedene Gesetzesentwürfe, die im Bundestag und Bundesrat in Arbeitskreisen diskutiert werden und deswegen haben wir uns entschieden, die Kundgebung auf der Bundestagswiese zu veranstalten, um klar die politischen Entscheidungsträger*innen zu adressieren.

DevelopMind: Kannst du ganz kurz erklären, was „intergeschlechtlich“ bedeutet und bitte kurz den Unterschied zwischen den beiden Begriffen „Intergeschlechtlichkeit“ und „Intersexualität“ erläutern?

Robi: „intersex“ ist der englische Terminus, der im politischen Aktivismus im englischsprachigen Raum verwendet wird. Bei dem Begriff „Intersexualität“ handelt es sich um den medizinischen Fachbegriff, den Ärzt*innen verwenden, um diese körperlichen Entwicklungen als „Fehlbildungen“ und als „Krankheitsbild“ zu erfassen. Intersexuell ist für mich deshalb ein negativ konnotierter Begriff, den ich daher nicht verwenden möchten und den ich ablehne. Es bietet sich als alternativer Begriff Intergeschlechtlichkeit an, kurz: inter*. Kurz zur Erklärung, was inter* bedeutet: inter* (bzw. intergeschlechtlich) bezeichnet das angeborene Vorhandensein genetischer-anatomischer-hormoneller Vielfalt, die nicht den konstruierten Geschlechternormen von Mann und Frau entsprechen. Intergeschlechtlichkeit kann vor, bei, oder nach der Geburt, während der Pubertät, später im Leben oder auch gar nicht entdeckt werden. Inter*Menschen können eine Geschlechtsidentität als Inter* haben. Inter* können auch eine männliche, weibliche oder nicht-binäre und/oder trans Identität haben. 

Intergeschlechtlich geborene Menschen passen aus medizinischer Sicht nicht in die sozial konstruierte binäre Geschlechternorm: wie ein „Mann“ „auszusehen hat“ oder wie eine „Frau“ „auszusehen hat“. Aufgrund dieser medizinischen „Diagnose“ werden  die Körper deshalb entsprechend den stereotypen Bildern von „Mann“ oder „Frau“ zwangs-medizinisch verändert, sodass versucht wird, geschlechtliche Vielfalt auszuradieren.

Der Begriff Intersexualität ist also geprägt von diesem medizinisch, pathologischen Verständnis und genau da setzt die Kritik von verschiedenen politischen Inter*-Aktivist*innen an. Dem gegenüber ist Intergeschlechtlichkeit ein Begriff, der eine soziale, empowernde Komponente enthält und sich gleichzeitig dieser medizinischen Deutungshoheit über unsere Körper entzieht.

Intergeschlechtlichkeit ist kein „medizinisches Problem“ und „keine Fehlbildung“. Ich finde, dass ich keine Diagnose oder vermeintliche „Störung der Geschlechtsentwicklung“ bin. Ich bin körperliche Vielfalt! Ich bin Teil von körperlicher Vielfalt! Natürlich ist mein Körper heute das Ergebnis dieser geschlechtsverändernden Operationen, die an intergeschlechtlichen Kindern zwangsmäßig stattfinden. Natürlich ist mein Körper auch ein Ergebnis von diesem Diskurs, wie ein Mann „auszusehen hat“ und deswegen wurde ich operiert. Aber ich kann für mich und meine Psyche diese Pathologisierung über meine Körperlichkeit nicht annehmen und von mir weisen. Mit der Verwendung des Begriffs Intergeschlechtlichkeit grenze ich mich klar von der Diagnose ab und sage: „Nein, die Medizin hat keine Macht mehr über mich und ich entscheide ab jetzt selbst über meinen Körper.“ Mit den Operationen versucht die Medizin unsere diversen Körperlichkeiten auszuradieren. Dieser Diskurs und diese Gewalt sind so krass normalisiert, dass die Medizin davon ausgeht, dass man den Kindern einen „Gefallen“ zu tun. Es wird in gewisser Weise ein „medizinischer Notfall“ konstruiert, weil Intergeschlechtlichkeit aufgrund dieser sozialen Normen „Mann“ oder „Frau“ nicht existieren darf. Deswegen werden seit den 50er Jahren verschiedene Diagnosen angewandt. Mit der Idee zu sagen, dass es ja „gesünder“ (= „normal") wäre, wenn die Kinder in einer binären Körperlichkeit und binären Geschlechtsidentität aufwachsen würden.

Die Kritik aus dem Menschenrechtsaktivismus an diesem medizinischen Systemdenken ist eben, dass diese medizinischen Eingriffe Menschenrechtsverletzungen sind. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit und das Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung werden dadurch verletzt. Denn es ist ja nicht so, dass ich mich für diese Operationen entschieden habe, sondern sie wurden für mich einfach so fremd-entschieden, als ich ein Säugling und Kleinkind war.  

Es ist ein systematischer Missbrauch. 

DevelopMind: Weißt du zufällig, wie viel Prozent der Weltbevölkerung ungefähr intergeschlechtlich geboren werden?

 

Robi: Eine Schätzung der UN geht davon aus, dass ungefähr 1,7% der Weltbevölkerung intergeschlechtliche Merkmale aufweisen. Nicht alle intergeschlechtlichen Menschen werden operiert. Das hängt vom Elternhaus ab: wenn das Elternhaus informiert ist und sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, kann es sein, dass medizinische Eingriffe abgelehnt werden. Das Problem ist aber, dass inter* so unsichtbar ist und dass es wenig Möglichkeiten gibt, sich darüber zu informieren. Die Mehrheit von inter*-Personen weiß gar nicht, dass sie intergeschlechtlich sind. Viele werden nach der Geburt „entdeckt“ und werden dann zwangsmäßig operiert. Einige inter*Personen entdecken sich vielleicht in der Pubertät. Wenn du als Säugling operiert wurdest und dir das kein Mensch im späteren Leben sagt, dann weißt du nicht, was mit dir los ist. Das erschwert eine individuelle Aufarbeitung enorm.

 

DevelopMind: Was hat sich seit Ende der 80er, als du geboren wurdest, in der medizinischen Praxis geändert und wie läuft die Kommunikation zwischen den Ärzt*innen und den Eltern ab?

 

Robi: Mein Eindruck ist, dass die Ärzt*innen auf die Eltern enormen Druck ausüben. Die Mediziner*innen lernten in ihrem Studium, dass inter* eine „Krankheit“ wäre. Wenn Ärzt*innen behaupten, dass die Babys operiert werden müssen, dann sind Eltern auch erstmal verunsichert und stimmen schnell zu. Hier fehlt es meiner Meinung nach an Informationen und Aufklärung in diesen Momenten der Entscheidung und Zustimmung von Eltern zu diesen geschlechtsverändernden Eingriffen. Es sollte demnach in Krankenhäusern und Geburtskliniken mehr Inter*-Personen oder Selbsthilfeorganisationen aus diesem Bereich geben, die Eltern informieren und beraten können, um diese Entscheidungen einer möglichen OP aufzuschieben, da es sich nicht um medizinisch notwendige Eingriffe handelt. Es fehlt hier einfach das Wissen und die Transparenz, dass Intergeschlechtlichkeit Teil von geschlechtlicher Vielfalt ist und keine Krankheit.

Dass aufgrund einer binären Idee von Geschlechtsvorstellung tatsächlich Körper zwangsmedizinisch verändert werden, das ist meiner Meinung nach absolut menschenverachtend und diskriminierend. Und ich sage deshalb „zwangsmedizinische Eingriffe“, weil es keine medizinischen Eingriffe sind, die ich brauchte oder gewünscht hätte. Ich persönlich hatte nie die Chance zuzustimmen, weil ich ein Baby war und Kleinkind war und aufgrund dieses Diskurses die Ärzt*innen und Eltern für mich entschieden haben.

Ich habe das selbst ja auch sehr lange verdrängt. Erst durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Intergeschlechtlichkeit bin ich dem auf die Spur gekommen und habe gelernt, meinen vielfältigen Körper anzunehmen, wie dieser ist. Ich konnte Unterlagen mit Diagnosen in meinem Elternhaus finden, die meine Verdachtsmomente bestätigt hatten. Ich fand Unterlagen zu Krankenhausaufenthalten und Operationen in den 90er Jahren. Unterlagen zu haben ist wichtig für mögliche Entschädigungen. Wenn die Gesetzesentwürfe tatsächlich nochmal tiefergehend nachverhandelt werden und ein Entschädigungsfond eingerichtet wird, ist es gut, die Eingriffe auch belegen zu können. Und ich hoffe, dass Entschädigungen auch politisch in den Gesetzesentwürfen mit aufgenommen werden.

Um nochmal auf deine Frage zurückzukommen, glaube ich schon, dass es heute ein stärkeres Bewusstsein gibt. Im Gegensatz zur Lesben- und Schwulenbewegung, deren Emanzipationskämpfe in Westdeutschland schon Ende der 70er Jahren begonnen haben, ist die Inter*-Bewegung noch eine sehr junge politische Menschenrechtsbewegung.

Im Gesundheitskatalog der WHO, dem International Catalogue of Diseases (ICD) wurde 1991 zum Beispiel Homosexualität als „psychische Krankheit" gestrichen. 2022 soll trans als vermeintliche „Störung“ gestrichen werden. Diagnosen zu inter* stehen nach wie vor in diesem Katalog. Da gibt es noch sehr viel zu tun. Vor allem müssen alle zwangsmedizinischen Eingriffe unbedingt sofort beendet werden und da fehlt ein ganzer Diskurs in der Medizin. Der Menschenrechtsaktivismus von intergeschlechtlichen und für intergeschlechtliche Menschen und ihre Verbündeten haben diesen Diskurs etabliert.

 

DevelopMind: Was sind die größten Herausforderungen, mit denen Inter*-Personen im Alltag konfrontiert sind?

 

Robi: Mein Eindruck ist, dass aufgrund dieser zwangsmedizinischen Eingriffe die irreversibel - also nicht umkehrbar- sind, körperliche Folgen für die Betroffenen verheerend sein können. Wenn zum Beispiel innere Gonaden (Keimdrüsen) entnommen werden, kann der Hormonhaushalt völlig durcheinandergebracht werden. Das kann negative Rückwirkungen auf die Psyche haben.

Eine weitere Herausforderung für intergeschlechtliche Menschen ist auch die rechtliche Anerkennung als Inter*-Person. Die dritte Option in Deutschland divers ist nicht ausreichend, da sie ist immer noch zu medizinisch-pathologisierend ist. Wenn ich meinen Personenstand zu divers ändern wollen würde, dann müsste ich ein medizinisches Attest vorlegen, welches eine „Variante der Geschlechtsentwicklung“ darlegt. So sieht es der Gesetzestext zur Personenstandsänderung nach Paragraf 45b vor. Ich kritisiere das, weil ich dann wieder eine medizinische Beschreibung brauche, damit ich eine rechtliche Anerkennung als Inter*Person bekomme. Ich bin ein intergeschlechtlicher Mann. Das klingt vielleicht erstmal widersprüchlich, ist es aber nicht: ich verleihe Intergeschlechtlichkeit auf körperlicher Ebene für mich eine Sichtbarkeit und auf identitärer Ebene fühle ich mich momentan männlich. Deswegen bin ich auch homosexuell und fühle mich dadurch der LSBTIQA*+-Welt mehrfach zugehörig: inter*Mann und schwul.

 

Ich denke, wir müssen diese inter*-Diagnosen de-pathologisieren, sie abschaffen, und sagen: nein, ich bin keine Diagnose! Das ist eine vielfältige Körperlichkeit. Mein Körper ist anders! Und dieses Anderssein nicht selbst negativ zu bewerten und in der Psyche negativ zu verinnerlichen, sondern aufzuarbeiten, was passiert ist. Das braucht emotionale Ressourcen und vor allem eine Gesellschaft, die die geschlechtliche Vielfältigkeit positiv sieht.

Ich hätte es interessant gefunden zu wissen, wie es ist intergeschlechtlich aufzuwachsen. Ich weiß nicht, wie es ist und ich habe auch noch keine Person persönlich kennengelernt. Aus Berichterstattungen weiß ich, dass es diese intergeschlechtliche Erfahrung gibt. Das heißt, die Eltern haben sich mit Intergeschlechtlichkeit auseinandergesetzt und im Idealfall ihre Kinder bis zum 18. Lebensjahr als inter* ohne medizinische Eingriffe heranwachsen lassen. Das wäre ein möglicher Idealfall, wo die Gesellschaft hinkommen könnte.

DevelopMind: Das führt mich zu der Frage, welche konkreten Forderungen ihr an die Politik und somit auch an die Gesellschaft stellt?

 

Robi: Auf alle Fälle fordern wir ein Verbot der zwangsmedizinischen Eingriffe an intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen, eine grundsätzlich De-pathologisierung intergeschlechtlicher Körper, sodass unser Recht auf körperliche Unversehrtheit und geschlechtliche Selbstbestimmung gewahrt und geschützt wird. Unsere Körper sollen als schützenswertes Leben erachtet werden. Wir fordern rechtlichen Schutz gegen Diskriminierung aufgrund von Intergeschlechtlichkeit. Was es zudem unbedingt braucht ist ein uneingeschränkter Zugang zu medizinischen Interventionen für Inter*Personen, wenn sie diesen brauchen und wünschen.

Wir brauchen auf alle Fälle mehr intergeschlechtliche Themen und Inter*Peers sowie Lehrende an Bildungseinrichtungen, an Universitäten und Krankenhäusern. Im medizinischen System selbst braucht es Fortbildung von Hebammen und Ärzt*innen.

Zur Kundgebung selbst: Wir treffen uns am Montag den 26.10. um 15:00 Uhr. Ab 16:00 Uhr beginnen die Redebeiträge. Es werden verschiedene Selbstvertreter*innen-Organisationen Redebeiträge halten. Wir haben Deutsche Gebärdensprachdolmetscher*innen vor Ort und englischsprachige Redebeiträge organisiert. Wir werden auf der Bundestagswiese eine riesengroße Inter*-Flagge hinlegen und wollen die Veranstaltung dementsprechend für soziale Medien fotografieren. Wir hoffen, dass es ein schönes Event wird. Außerdem wollen wir natürlich feiern: uns inter* und alle, die sich mit inter* auseinandersetzen. Wir wollen zeigen, dass es uns gibt und Sichtbarkeit erzeugen.

 

DevelopMind: Dann hoffen wir auf einen großen Unterstützer*innen-Kreis am Montag!

Robi, gibt es noch etwas, was du abschließend loswerden möchtest?

 

Robi: Für mich war es unglaublich gut, meine Intergeschlechtlichkeit zu entdecken. Ich wünsche mir tatsächlich, dass diese spezifischen biografischen Erfahrungen, die inter*-Personen machen, weiter bekannt werden. So erfahren möglicherweise andere Menschen, die das mitbekommen, über ihre Intergeschlechtlichkeit. Deswegen bin ich sehr dankbar, dass du dich damit beschäftigst, weil ich das sehr wichtig finde, dass die Erfahrungen von inter* mehr Gehör finden. Das kann einigen Personen dabei helfen zu verstehen, was bei ihnen los ist und zu verstehen, dass sie keine medizinische Diagnose sind, sondern möglicherweise ein Teil von geschlechtlicher Vielfalt.

 

Deshalb ist meine Hauptbotschaft: Leute, steht zu eurem Körper! Ich bin froh, Teil von geschlechtlicher Vielfalt und damit Teil von der Inter*-Community zu sein.

VIELEN DANK FÜR DAS INTERVIEW!

Weitere Infos zur Kundgebung und TransInterQueer e.V. findet ihr hier:

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